Testbericht über die Logitech MX Master 3

Testbericht über die Logitech MX Master 3

Technik Computer Hardware

Heute geht es um meine Maus

Logitech MX Master 3

Vorab ein Disclaimer; Ich habe die Maus eigenständig, in vollem Umfang bezahlt und gekauft. Ich werde keine Referral-Links oder ähnliches nutzen um auch nur ansatzweise durch dieses Review zu profitieren. Ich bin einfach ganz ehrlich sehr begeistert von der Maus und wollte deshalb meine Meinung zu ihr mit euch teilen. #notsponsored

Was macht die Maus so besonders?

Naja, da wäre zunächst folgendes - was vermutlich nicht ganz unrelevant ist: Die MX Master 3 kann zeitgleich mit bis zu drei Computern / Geräten verbunden werden. Entweder über Bluetooth oder per Funk. Mit einer kleinen Taste auf der Unterseite kann man dann auswählen, auf welchem Gerät die Maus gerade aktiv sein soll. Grundsätzlich ist das vermutlich Overkill wenn man bedenkt, dass der Otto-Normal-Otto eh nur einen Rechner hat. Ich benutze täglich zwei verschiedene Computer und an manchen sogar noch einen dritten. Dabei handelt es sich in meinem Fall um mein Mac Book Pro, welches ich zur Arbeit und für alles andere private nutze und dann gibt es noch meinen Windows-Rechner, welchen ich inzwischen fast ausschließlich zum zocken nutze. Ich zocke auch nicht so oft, vielleicht wenn es hoch kommt mal 5 Stunden die Woche. Aber immerhin.
Ich lege jedoch auch besonders großen Wert auf einen möglichst aufgeräumten und sauberen Schreibtisch und Kabel, Kabel sind etwas dass ich gar nicht gern auf meinem Tisch sehe.
Daher auch hier schon lange mein Wunsch Kabellos zu werden. Zu Beginn startete ich mit der Apple Magic Mouse und Apple Magic Keyboard. Die kann ich jedoch nur sehr umständlich unter Windows verwenden, weshalb ich dann noch ein zweites Paar Tastatur und Maus auf dem Tisch liegen hatte.
Das hatte mich natürlich irgendwann genervt und ich ging dazu über mich nach Alternativen umzusehen, die ich mit mehreren Geräten betreiben könnte. Zudem ist die Apple Magic Mouse unhandlich und unangenehm lange zu halten - WTF Apple! Die alte, ganze alte "Apple Magic Mouse" war da noch deutlich angnehmer, aber diese neue Version ist Schrott. Außerdem; um sie aufzuladen muss ich die Maus umdrehen und kann sie nicht mehr nutzen. Ja, das ist vermutlich mäckern auf sehr hohem Niveau, denn man kann das gut nachts oder so tun. Ja aber wenn ich gerade etwas wichtiges erledigen will und versehentlich nicht wie ein paranoider Idiot alle 5 Minuten meinen Akkustand prüfe bin ich aufgeschmissen, wenn dieser dann leer ist.

Komfort

Und da wären wir auch schon beim Komfort - im Vergleich zu meiner vorherigen Maus der Apple Magic Mouse (und eigentlich auch meiner alten Windowsmaus, der Razer Naga Chroma).
Ich finde die Maus unglaublich angenehm zu halten und auch nach langer Zeit habe ich kaum Schmerzen oder unangehme Gefühle. Sie liegt mit einem guten Gewicht in der Hand, ist werder zu schwer noch zu leicht und fühlt sich, wie ich finde, wertig an.

Funktionen

Die Maus hat zudem eine besondere Eigenschaft: Das Scrollrad kann entweder stufig oder frei laufen. Wahlweise geht das auch in Kombination. Also Feineinstellung, solange man langsam scrollt, stufig und sobald man schneller scrollt schaltet die Maus in den Freilauf um.
Zudem hat die Maus einige Tasten (drei bis vier), welche frei belegt werden können. Eine Gestentaste erlaubt außerdem das nutzen der Maus für die Gestensteuerung am Mac. Absoluter Pluspunkt wie ich finde!

Akku

Ich habe die Maus jetzt seit knapp einem Monat in Nutzung und musste sie noch nicht aufladen. Dabei nutze ich die Maus circa 3 Stunden pro Tag aktiv.

Verbindung

Hin und wieder bricht die Bluetooth Verbindung ab. So circa alle 4 Tage ist das bei mir der Fall. Kurz darauf baut die Verbindung jedoch wieder auf. Ich kann leider nicht testen ob dies an der Maus oder dem Bluetooth vom Mac geschuldet ist.

"Umschalten"

Das Umschalten von Rechner 1 auf Rechner zwei dauert unter einer Sekunde.

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